Ein Netz, das trägt
Wie kann es nach einem Krankenhausaufenthalt, der mit einer Pflegebedürftigkeit endet, weitergehen und wer hilft, damit Mann/Frau so lange wie möglich selbständig zuhause leben kann? Was ist zu tun, wenn man einen Kurzzeitpflegeplatz benötigt und wie teuer ist ein Vollzeitpflegeplatz im Seniorenheim? Fragen, die viele ältere Menschen und deren Angehörige beschäftigen.
Fragen, die der Aktionstag „Ein Netz, das trägt“ vor allem der Heessener Bevölkerung beantworten will. „Wir wollen allen Interessierten und natürlich auch Betroffenen in Heessen Mut machen und unser örtliches Netzwerk vorstellen“ schildern die Initiatoren und laden in den Wintergarten des <link http: www.seniorenheim-st-stephanus.de _blank external-link>Seniorenheims St. Stephanus Heessen ein. Doch nicht nur <link http: www.barbaraklinik.de _blank external-link>die <link http: www.barbaraklinik.de _blank external-link>St. Barbara-Klinik, das Seniorenheim St. Stephanus und das Hammer Hospiz sind im Boot, auch andere Einrichtungen der <link http: www.caritas-hamm.de _blank external-link>Caritas bzw. <link http: www.hamm.de _blank external-link>Stadt Hamm runden das breite Spektrum der Veranstaltung ab.
Das Heessener Netz
„Wir wollen eben nicht nur einzelne Bausteine des Systems vorstellen, sondern auch dessen Verzahnung“ so Projektleiterin Dr. Birgit Sauer. Sie leitet das <link http: www.barbaraklinik.de de fuer-patienten-besucher gesundheitszentrum.html _blank external-link>Gesundheitszentrum der Heessener Klinik und kennt manche Probleme, die ältere Menschen belasten. „Vielen ist das gesamte Angebot gar nicht bekannt. Das wollen wir ändern und darum haben wir uns zusammen getan“ fügt Gastgeber Paul Gosing vom Seniorenheim St. Stephanus noch an. „Ein Ausdruck dieser Vernetzung ist u.a. das Projekt „2 für Sie“, das in Kooperation mit der Caritas Hamm läuft und sich an Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz wendet“.
Teil des Netzwerkes ist auch das Hammer Hospiz. „Wir arbeiten mit den Krankenhäusern eng zusammen und widmen uns – nicht nur bei der <link http: www.woche-fuer-das-leben.de _blank external-link>Woche für das Leben – stets der Frage, wie wir Menschen ein würdevolles Leben bis zuletzt ermöglichen können“ fügt Marion Kleditzsch vom Hospiz noch an. „So entspricht gerade unsere Teilnahme an der Woche für das Leben ihrem Sinn, denn wir sind überzeugt, dass Themen wie Tod und Trauer auch einen Platz im Leben haben müssen“.
Der Aktionstag im Überblick
Nach der Begrüßung durch Bezirksvorsteherin Sylvia Jörrißen wird der in Heessen niedergelassene Facharzt für Innere Medizin,<link http: www.kewer.de _blank external-link> Fritz Ulrich Kewer, die Pflege zuhause aus der Sicht des Hausarztes und Palliativmediziners thematisieren. Danach stellt Dr. Birgit Sauer alle am Aktionstag beteiligten Einrichtungen vor. Im Anschluss öffnet die Ausstellung mit Info-Ständen und parallel können die Besucher in einem Nebenraum Filmbeiträge zu den Themen Pflegen, Betreuen und Begleiten sehen. Zum Abschluss laden die Veranstalter zu einer ökumenischen Andacht in die Kapelle des Seniorenheims St. Stephanus ein.
Der Aktionstag im Detail
- Wie geht es nach dem Krankenhaus weiter?
Sozialdienst St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen - Auszeiten für pflegende Angehörige sind wichtig!
Kurzzeitpflege Seniorenheim St. Stephanus - So lange wie möglich zu Hause bleiben können.
Ambulante Pflege Caritas Hamm - Auf Dauer wohlfühlen - Stationäre Pflege
Seniorenheim St. Stephanus - „2 für Sie“ – das besondere Projekt für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz
Kooperation St. Stephanus Heessen / Caritas Hamm - Guter Rat ist nicht teuer
Pflegeberatung der Stadt Hamm - Unverzichtbar und bewundernswert: Angehörige, die pflegen
„Pflegende Angehörige“ - In Würde leben bis zuletzt
Die Trauer als Teil von sich akzeptieren lernen
Christliches Hospiz „Am Roten Läppchen“ Hamm-Heessen