Das letzte Geräusch, das er liebte, war kein Flüstern der Stille – es war das tiefe knatternde Brummen eines Motorrades.
Er war Biker aus Leidenschaft – einer von denen, die den Motor nicht nur hörten, sondern auch fühlen konnte.
Nun ist die Fahrt ruhiger geworden. Die schwere Erkrankung hat ihn ausgebremst, viel zu früh. Im Hospiz stehen keine langen Straßen keine neuen Kurven im Vordergrund.
Und doch bleibt etwas von ihm:
Das Echo seiner Maschine, das Lachen, die Freude, die Geschichten von Freiheit, Freundschaft und endlosen Kilometern.
Vielleicht klingt Abschied ein wenig wie ein Motor,
der langsam in der Ferne verschwindet –
nicht abrupt, nicht hart, sondern würdevoll und voller Erinnerungen.
Wir lassen ihn ziehen,
mit dem Gedanken, dass irgendwo hinter dem Horizont die Straße weitergeht.
Mach`s gut Biker.
Und wenn irgendwo ein Motor aufheult, dann denken wir an Sie!