Der zweite Vorsitzende des <link internal-link>Hospiz-Fördervereins, Friedhelm Matuschek, gratulierte den neuen Sterbebegleitern und überreichte ihnen die Zertifikate .Die Kursteilnehmer freuten sich über ihren Erfolg und blickten gleichzeitig auf eine interessante, intensive und bewegende Seminarzeit zurück. Ina Kasten-Kisling und Sylvie Blätgen vom <link internal-link>Ambulanten Hospizdienst Hamm verstehen die Gefühlslage der Teilnehmer und sind nun froh, dass die Neuen das bisherige Team der <link internal-link>ehrenamtlichen Begleiter weiter verstärken werden. „Das ist wichtig und nötig, denn wir verlieren durch die natürliche Fluktuation auch stets Mitarbeiter. So ändern sich persönliche Lebenssituationen, berufliche Bezüge wechseln oder manchmal haben Ehrenamtliche auch im eigenen Familienkreis Belastungen auszuhalten, die ein Engagement beim Ambulanten Hospizdienst zumindest zeitweise nicht ermöglichen“ wissen die beiden erfahrenen Hospiz-Frauen vom Roten Läppchen.
Mit diesem <link internal-link>Ausbildungsgang gibt es das Angebot der ehrenamtlichen Sterbebegleitung in Hamm seit 20 Jahren. So durchliefen im Herbst 1993 mehr als 20 Menschen einem ersten Befähigungskurs und seither wurden jährlich weitere durchgeführt. „Insgesamt haben wir für Hamm in den 20 Jahren mehr als 250 Menschen als starke Begleiter am Lebensende gewinnen können!“ Und Anfang Februar startet der neue Kurs, dem 16 Menschen – davon 3 Männer – angehören.
Großer Bedarf
„Der Bedarf an Begleitung am Lebensende war von Anfang an groß. In den vergangenen zwei Jahrzehnten konnten gut 800 sterbende Menschen und deren Familien von Ehrenamtlichen unterstützt werden – davon waren es allein seit 2008 mehr als 500 “ berichtet <link internal-link>Ina Kasten-Kisling. Sie koordiniert seit 2003 hauptamtlich deren Einsätze. „Und die Tendenz ist steigend“ fügt <link internal-link>Sylvie Blätgen, die seit 2004 in den Ambulanten Hospizdienst Hamm hauptamtlich mit einstieg.
Auch das Interesse an der Aufgabe des „ehrenamtlichen Begleiters am Lebensende“ lässt wunderbarerweise nicht nach. „So startet der kommende Kurs mit so vielen Teilnehmern wie noch nie“ freuen sich die beiden Frauen auf den nächsten Durchgang. „Diesen Befähigungskurs bieten wir nicht nur im Hinblick auf unseren Ambulanten Hospizdienst an, sondern wir bilden beispielsweise auch ehrenamtliche Mitarbeiter der Palliativstation in Bockum-Hövel aus.“
Freude über 20 Jahre Einsatz
„Mit der heutigen festlichen Einführung der frischgebackenen Begleiter in den Kreis der Erfahrenen möchten wir auch ein Kennenlernen untereinander befördern. Wir wollen den Neuen die Kontakte in die Hospiz-Familie erleichtern und sie ermutigen, sich auf das Kommende einzulassen. Damit ihnen dies gelingt, bieten wir allen als Support regelmäßige Supervisionen und Fallbesprechungen sowie auch Fortbildungen an“, schildert Sylvie Blätgen das Gesamt-Paket für Ehrenamtliche.
Und natürlich stehen sie den Ehrenamtlichen rund um die Uhr mit Rat und Hilfe zur Verfügung. “Und darauf können wir uns verlassen“ bestätigt Heidi Schlotböller, die selbst den Kurs 2011/2012 absolviert und seither einige Einsätze erlebt hat. Sie ist mit vielen Kolleginnen ins Haus Caldenhof gekommen, um die Neuen kennenzulernen, „denn das war damals für mich auch ein ganz wichtiger Moment, den ich in schöner Erinnerung habe.“