EHRENAMTLER GESUCHT !!!!!!

EHRENAMTLER GESUCHT !!!!!!

Der Ambulante Hospizdienst in Hamm unterstützt Sterbende und ihre Angehörigen.

Männliche Ehrenamtler sind jedoch rar. 

Der Umgang mit dem Tod ist für viele Menschen zumindest schwierig. Seit mehr als 30 Jahren steht der Ambulante Hospizdienst Angehörigen und Sterbenden mit seinem Angebot zur Seite. Aufgabe des Ambulanten Hospizdienstes ist es, schwerkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase in häuslicher Umgebung ein würdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen.

Warum Männer im Hospizdienst wichtig sind!

Zuwendung, Gespräche und Begleitung sind die wichtigsten Stichworte. Zurzeit sind 93 ehrenamtliche Mitarbeiter – davon neun Männer – im Einsatz, die von hauptamtlichen Mitarbeitern unterstützt werden. „Es müssten mehr Männer sein“,

Erkrankte Männer wünschen sich oft männliche Begleitung. Es gibt Themen, die unter Männern einfacher zu besprechen seien. Das kann auch das Thema Fußball sein. Das bestätigt auch Frank Stankowitz, seit 14 Jahren ehrenamtlich im Ambulanten Hospizdienst tätig. „Vor allem muss man gut zuhören können“, sagt er.

Frank Diestel, der seit 2013 dabei ist, ergänzt: „Vielen Männern fällt es schwer, mit ihren Frauen über den Tod zu sprechen.“

 „Wir sind so etwas wie der letzte Freund und wir zeigen unsere Bereitschaft zu reden“, sagt Hans Wittenbrink, der seit 2018 Hospizarbeit macht.

Drei Ehrenamtler: Unterschiedliche Gründe für Engagement

Die drei Männer sind aus unterschiedlichen Gründen zum Hospizdienst gekommen. Der 75-jährige Hans Wittenbrink wollte nach der Pensionierung ein sinnvolles Ehrenamt ausüben. Durch einen Todesfall in der Familie wurde er auf die Hospizarbeit aufmerksam. Frank Diestel, 61 Jahre alt, suchte vor zehn Jahren neben seiner beruflichen Arbeit mit vielen Zahlen eine sinnstiftende Beschäftigung. Frank Stankowitz, ebenfalls 61 Jahre alt, war schon viele Jahre ehrenamtlich im Sport engagiert. „Ich wollte aber etwas ganz anderes machen“, sagt er. Alle drei sind sich einig: „Man muss sich mit dem Thema Tod auseinandersetzen wollen.“ Empathiefähigkeit sei Grundvoraussetzung. Aber man müsse sich auch über seine Rolle im Klaren sein: „Mitfühlen, aber nicht mitleiden“.

Vorbereitet werden Ehrenamtler in einem halbjährigen Kurs. Und auch während der späteren Einsätze werden sie nicht allein gelassen. „Wir sind eine starke Gemeinschaft“, sagen die Männer. Und alle drei kommen zum selben Schluss: „Man kann viel für sich mitnehmen aus der Hospizarbeit. Und wenn es nur die Demut und die Dankbarkeit ist, dass es einem selbst gut geht.“

Jedes Jahr findet ein Vorbereitungskurs zur Hospizbegleitung statt. Im

 Februar 2026 

beginnt der Kurs und der ambulante Hospizdienst sucht sowohl Frauen wie auch Männer, die sich für diese Arbeit interessieren.

Informationen zur Arbeit des Ambulanten Hozpizdienstes und zur Qualifizierung als Hospizbegleiter bekommen Sie telefonisch unter 02381-304400 und per Mail unter ambulant@hospiz-hamm.de. 

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