Wilhelm Hinkelmann feierlich verabschiedet und Stephan Bergmann begrüßt

Mehr als 23 Jahre hat Wilhelm Hinkelmann die Geschicke der Christliches Hospiz Hamm gGmbH als ehrenamtlicher Geschäftsführer geleitet. Nun hat der Ende Siebzigjährige sein Amt nicht nur in jüngere, sondern in hauptamtliche Hände gelegt. Stephan Bergmann wurde im Rahmen einer Feierstunde in der Annenkapelle feierlich willkommen geheißen und Wilhelm Hinkelmann entpflichtet.

Stephan Bergmann, Wilhelm Hinkelmann, Kerstin Goldbeck und Thomas Hunsteger-Petermann (v. li.)

"Ein Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit ist immer mehr traurig als erfreulich" - das war die Überschrift, unter der dieser besondere Abend stand. Im Rahmen einer bewegenden Feierstunde wurde Geschäftsführer Wilhelm Hinkelmann von seiner Aufgabe, die er mehr als 23 Jahre ehrenamtlich ausgeübt hat, entpflichtet. Zugleich freute sich Aufsichtsratschefin Superintendentin Kerstin Goldbeck, den neuen Chef Stephan Bergmann zu begrüßen. Auch Thomas Hunsteger-Petermann bedankte sich beim scheidenden Geschäftsführer und überreichte zum Dank u.a. einen Ginkgo-Baum. "Auf dass er in deinem Garten Wurzeln schlage und du dich einst in seinem Schatten mit Ur-Enkeln auf dem Schoss an deine Zeit hier "Am Roten Läppchen" erinnerst." Alle Gäste ließen es sich nicht nehmen, in der Annenkapelle mit erhobenen Händen den scheidenden und den neuen Geschäftsführer zu segnen. Sup. Kerstin Goldbeck und Pfr. Bernd Mönkebüscher luden die Feiergemeinde ein, ihrer Wertschätzung auf diese Weise Ausdruck zu verleihen.

Bei der sich anschließenden Zusammenkunft im Innenhof des Stationären Hospizes tauschte man bei sommerlichen Temperaturen viele Erinnerungen aus, überreichte Geschenke mit vielen guten Wünschem. HInkelmann hielt eine kleine Rückschau auf seine Hospizzeit und bedankte sich bei haupt- wie ehrenamtlich Mitarbeitenden für ihr Tun, beim Förderverein, den Stiftugen und weiteren Unterstützern wie dem Rotary-Club Hamm für ihre fortwährende großzügige finanzielle HIlfe. "Ohne die wären wir, wäre das Hospiz pleite" war Hinkelmann sich sehr bewusst, dass Hospizarbeit immer Gemeinschaftsarbeit ist. Und er wünschte seinem Nachfolger alles Gute. Der wiederum stellte sich den Gästen kurz vor und freute sich über die überaus freundliche Begrüßung. "Sie haben es mir von Anfang an leicht gemacht" und sprach Wilhelm Hinkelmann für seine Arbeit Anerkennung und Respekt aus. "Ich freue mich auf das, was mich hier erwartet und ich werde alles tun, dass meine Zeit hier eine Gute für uns alle wird." 

 

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