Sanft und einfühlsam näherten sich die beiden Protagonistinnen <link http: www.dieclownixen.de _blank external-link>Simone Faßnacht und Nuria Hansen als Clowns Mine und Bims dem Tabu-Thema Tod. Dabei verstanden sie es, ihr junges Publikum auf eine sehr humorvolle Art anzusprechen. So war in der <link http: www.kar.schulnetz.hamm.de kar _blank external-link>Aula vor der Bühne das Gelächter groß, als die beiden Clowns laut singend "Wer rastet der rostet" vor der Bühne erschienen. Als Mine Bims´letzten Schnuller mit Sabber, die letzte Windel mit stinkigem Inhalt und eine wiederaufgetauchte Fünf in Mathe beerdigen, näherten sie sich umsichtig dem auch kleinen Kinder schon sehr bekannten Gefühl des Abschiednehmens.
Spielerisch ließen sie auf der nur mit einem großen weißen Bett und einer Steh-Leiter bestückten Bühne verschiedenste Beerdigungsrituale wie Feuer-, Erd- und Seebestattungen ins Geschehen einfließen und näherten sich über diese Zeremonien dem Ende des Lebens, dem Tod.
Als schließlich eine der beiden Clowixen im Bett auf ihr Ende wartet, verabschiedet sich die andere in anrührender Weise von der Freundin. Den Kindern machen sie jedoch dennoch bewusst, dass die Menschen in diesem Moment sehr unterschiedlich handeln, weil Menschen verschieden sind. So bekommt die Angst, einen Verstorbenen zu berühren genauso Raum wie die Weigerung, eine Trennung zuzulassen.
Gespräch mit dem jungen Publikum
Nach der Aufführung nahmen sich "Die Clownixen" gemeinsam mit <link internal-link>Sylvie Blätgen vom Ambulanten Hospizdienst Hamm Zeit, um direkt am Rande der Bühne mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. Sehr offen und bereitwillig beteiligten sich die kleinen Besucher an dem Gespräch und erzählten von ihren traurigen Erlebnissen und welche Strategien sie als tröstlich empfunden hatten. Dass sie auf die Beerdigung "vom Opa" nicht mitgehen durfen, fand ein Mädchen schlimm. Dass Kuscheln oder bei Mama auf dem Schoß sitzen aber sehr schön sein kann, schilderte ein anderes kleines Mädchen.
"Insgesamt haben wir gehofft, dass mehr Kitas bzw. Grundschulen dieses besondere Theater-Angebot nutzen" berichtete Sylvie Blätgen, Familientherapeutin und in der <link internal-link>Kindertrauerarbeit erfahren. "Wir sind überzeugt, dass mauseTODgelacht sowohl bei Erwachsenen wie auch Kindern ab 5 viel bewirkt."
Wiederholung denkbar
Darum plant der <link internal-link>Ambulante Hospizdienst Hamm, die wunderbaren Clownixen noch einmal nach Hamm zu holen. Er will mit einer Wiederholung unsichere Interessierte doch noch motivieren, sich gemeinsam mit den ihnen anvertrauten Kindern dem schwierigen Thema Tod zu widmen. Der begeisterte Applaus aller Theaterbesucher bestätigte dem Ambulanten Hospizdienst Hamm in seiner Überzeugung, dass Kinder auch bei Tod und Trauer einbezogen werden müssen - sie stärker sind, als Erwachsene oft glauben und man ihnen nichts vormachen kann.
Weitere Informationen
Die Clownixen
Fleher Str. 242 i
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Tel + Fax 0211. 46 02 51
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<link http: www.dieclownixen.de _blank external-link>Theater ab 5 - Die Clownixen