Wer lacht lebt länger

Humorvoller Vortrag zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins lud Mitglieder wie Gäste zu einer anderen Sicht auf die Dinge ein. Referent Prof. Hirsch aus Bonn brachte den Saal immer wieder zum Lachen.

Prof. Dr. phil.Dr. med. Dipl.-Psych. Rolf Dr. Hirsch, Facharzt für Nervenheilkunde - Geriatrie - Psychoth. Medizin - Psychoanalye, Bonn

Der geschäftsführende Vorstand: (v.li.) Gerd Baumjohann, Thomas Hunsteger-Petermann, Pfr. Paul Blätgen, Beisitzer Wilhelm Hinkelmann, Friedhelm Matuschek

Und damit war sogleich die zentrale Botschaft des Facharztes für Nervenheilkunde und Geriatrie an den Mann bzw. die Frau gebracht. "Lachen ist die beste Medizin, denn wer lacht lebt länger" rief er gleich zu Beginn seines ca. einstündigen kurzweiligen Vortrags den gut einhundert Gästen zu. Und gelacht wurde ausgiebig im Publikum, als Hirsch die eine oder andere Anekdote zum Besten gab und allen empfahl, dem Alter(n) mit heiterer Gelassenheit zu begegnen.

Die Welt verändere sich ganz kurz, wenn man gemeinsam lache, sei seine Erfahrung. Das Leben nicht so ernst und Schwierigkeiten und Mißgeschicke nicht so tragisch zu nehmen, empfahl er als hilfreich. Dass dies funktioniere, demonstrierte er auf unterhaltsame und ungewöhnliche Art. Das Publikum ergriff gerne seine mitgebrachten Seifenblasen-Dosen, Ballone oder Kwietsche-Figuren um mitzumachen. Dass dabei der ganze Saal unter Lachen aktiv wurde war logische, für manchen sicher auch an der Stelle unerwartete Konsequenz.

Die Jahreshauptversammlung

Die Gäste im Saal hatten sich zuvor im Festsaall der Gottfried Gutmann Akademie im Hammer Osten mit einer überwiegend trockenen Materie befasst und sich die aktuellen Zahlen zu den Finanzen und der Mitgliederentwicklung erläutern lassen. Die Botschaft sei insgesamt eine Positive, so Vorsitzender Thomas Hunsteger-Petermann. Die Mitgliederzahl wachse stetig und man sei derzeit bei 819 angelangt, habe die 1000-er Marke für 2013 ins Auge gefasst.
Auch die Spenden flössen nach wie vor in verlässlicher Weise, freute sich der Vorsitzende gemeinsam mit dem gesamten Vorstand über die guten Botschaften.

Doch er machte auch mit gewohntem Nachdruck deutlich, dass die Spendenfreudigkeit für das Hammer Hospiz keineswegs nachlassen dürfe. Denn es sei, so Hunsteger wörtlich "ein Skandal", dass die Politik sich bei der seit Jahren schon angespannten Finanzlage der Hospize in NRW raushalte. "Wir können in Hamm wirklich froh sein, dass man unsere Arbeit hier so großherzig unterstützt und auch der Wille zur <link internal-link>Mitarbeit von Ehrenamtlichen nach wie vor unverändert gut ist. 

Neuwahlen zum <link internal-link>Vorstand

Turnusmäßig stand auch die Wahl zum Vorstand an. Alle bisherigen Vorstandsmitglieder traten erneut an und wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Der Kreis der Beisitzer wurde zudem nach Ausscheiden von Michael Bertelt (Stadt Hamm) um die beiden Geschäftsführer der Hammer Krankenhäuser, Matthias Kaufmann (St. Marien-Hospital) und Frank Lohmann (St. Barbara-Klinik Hamm) ergänzt.

"Damit können wir getrost in die Zukunft sehen" freute sich der Vorsitzende auf die zukünftige Zusammenarbeit, dankte den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie den vielen Spendern für ihre Unterstützung. Zudem wies er auf das 2013 anstehende 20jährige Jubiläum der "<link internal-link>Ambulanten Sterbebegleitung in Hamm" hin, das zum Ende des nächsten Jahres gefeiert werden dürfe. 

Geschäftsbericht

Erstmals wurde ein Geschäftsbericht in Schriftform aufgelegt und an die in der Jahreshauptversammlung anwesenden Mitglieder ausgegeben. Die restlichen werden in den nächsten Wochen per Post zugestellt.

<media _blank download h geschaeftsbericht>Geschäftsbericht zum Download</media>

 

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