Die Botanikerin hat in dieser Saison so viele Besucher wie nie durch ihr ganz persönliches Kleinod geführt. Mehr als 450 Gartenfreunde haben sich in ihrem "farbenfrohen Gefilde" in Hamm-Mark eingefunden, um sich das blühende Paradies am Pirolweg anzusehen.
"Es ist unglaublich, welche Kreise die offene Gartenpforte mittlerweile zieht" staunt Susanne Müllers und berichtet von Besuchern, die aus Münster- und Rheinland und sogar aus Norddeutschland zu ihr in den Garten kamen. Gefreut hat sie der Wunsch einer Reisegruppe auf einen individuellen Besuchstermin außerhalb des Gartenpforte-Angebotes.
"Mein Mann Willi und mein Sohn Henrik haben mich in allem unterstützt und wie ich auch unzählige Fachgespräche über gärtnerisches Knowhow geführt." Darüber hinaus habe sie viele Kuchen gebacken und Kaffee ohne Ende gekocht. "Alles für den guten Zweck", erzählt sie stolz. Selbst die Anschaffung einer Profi-Kaffeemaschine hat sie nicht gescheut, um den Besuchern zum Selbstgebackenem auch frisch gekochten Kaffee anbieten zu können.
"Alle haben es uns honoriert und kräftig gespendet" fügt sie noch an und freut sich, dass die diesjährige Spendensumme mehr als das Doppelte als im Jahr zuvor beträgt. "Ich hätte ja gerne eine vierstellige Summe überwiesen" schmunzelt Susanne Müllers, die <link internal-link>Am Roten Läppchen auch als Ehrenamtliche im Eisatz ist "aber die habe ich knapp verfehlt".
Doch das sei nicht schlimm, sind sich alle Müllers einig, denn nächstes Jahr seien alle am Pirolweg wieder bei der Gartenpforten-Aktion dabei. "Und bis dahin werde ich mir für meinen Garten noch Schönes einfallen lassen, damit die Besucher auch auch dann wieder Neues bei uns entdecken können."