Es war kein leichter Schritt, aber am Ende unvermeidlich, berichtet der aktuelle Vorstand der Heimatbühne Herringen über seine letzte und wohl bitterste Entscheidung.
"Wir haben uns aufgelöst, weil wir keinen Nachwuchs mehr für unseren Vereinszweck gefunden haben" berichtet der Vereinsvorsitzende Klaus Jasiulek traurig. "Es gab nur noch eine Handvoll Schauspieler und das reicht nicht für unsere Angebote" berichtet er über die traurige Schlussphase des bekannten Herringer Vereins. "Die Aufführungen der Heimatbühne zweimal im Jahr waren stets gut besucht, aber das reicht eben nicht aus. Wenn der Nachwuchs fehlt, kann man keine Aufführungen mehr planen."
Und so war es am Ende nur noch ein Frage der Zeit, bis der Verein die schwere Entscheidung treffen musste. "Unsere letzte Aufführung liegt mehr als zwei Jahre zurück" so Ingrid Langnickel. Die Auflösung des Vereins war schließlich kompliziert und langwierig. Erst jetzt seien allen Vorschriften Genüge getan und die Abwicklung auch Seitens des Amtsgerichtes Hamm erfolgt. "Wir dürfen Ihnen vom <link internal-link>Förderverein nun unser restliches Vermögen überreichen" sagt Klaus Jasiurek noch und zählt <link internal-link>Marion Kleditzsch von Förderverein Hospiz eine stattliche Summe von 1.130 Euro vor. " Es wäre noch mehr gewesen, wenn die rechtliche Auflösung unseres Vereins nicht noch so unerwartet kostspielig gewesen wäre" berichten die Vertreter der Heimatbühne.
<link internal-link>Marion Kleditzsch allerdings freute sich über die vielen Geldscheine und nahm sie dankend im Namen des Fördervereins entgegen. Den Besuchern erzählte sie schließlich vom <link internal-link>Spendenbedarf für die <link internal-link>Hospizarbeit am "Roten Läppchen", der im Jahr ca. 350.000 bis 400.000 Euro beträgt. "Und damit wir dieses Jahresziel auch 2016 wieder erreichen, haben Sie einen wunderbaren Beitrag geleistet".