Der 33-Jährige studierte Soziale Arbeit an der Fachhochschule in Münster, wo er weiterhin lebt. Seine Aufgaben versteht der gebürtige Bocholter in der engen, interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Pflege-personal, Seelsorge, Ehrenamtlichen, der Hauswirtschaft und der Hospiz-leitung. „Anfangs war noch nicht ganz klar, was meine Aufgaben genau sein werden – mein Tätigkeitsprofil steht unter der Überschrift der ‚Psycho-sozialen Begleitung für Gäste und ihrer An- und Zugehörigen‘ und wir bauen die genauen Strukturen derzeit mit dem Team auf“, erklärt Frank Oswald. Wesentliche Bestandteile seiner Arbeit sind jedoch jetzt schon die Ge-spräche, und er begleitet auf Wunsch die Begegnungen zwischen den Gästen und ihren Angehörigen. Frank Oswald wird für aktuell betroffene Zugehörige Austauschrunden im stationären Hospiz anbieten. Außerdem gehören die Biographie- und Familienarbeit zu den klassischen Aufgaben seines Arbeitsfeldes.
„Diese Säule der Hospizarbeit ist fest in den gesetzlichen Regelungen verankert. Bisher haben die Pflegekräfte diese Aufgabe mit übernommen. Somit kann ich auf viele schon vorhandene Bausteine zurückgreifen, die mir meinen Einstieg deutlich leichter machen“, ergänzt der Sozialpädagoge.
Neben der Hospizsozialarbeit geht der gelernte Notfallsanitäter seinem ersten Beruf ebenfalls nach. In seiner Freizeit spielt er Gitarre in einer eigenen Band und liebt das Schwimmen und Laufen zum Ausgleich zu seinen Berufen. Frank Oswald ist teilzeitbeschäftigt.