Sie näht seit Wochen Mund- Nasenschutz-Masken in ihrem heimischen Nähzimmer wie am Fließband. Weit mehr als 500 Stück hat sie bereits produziert und für jedes verkaufte Werk fünf Euro berechnet. Alle bisherigen Einnahmen aus dem Verkauf in Höhe von 3.415 Euro hat sie nun im Namen des Bastelkreises an den Förderverein Hospiz übergeben. Weil sie die vielen Maskenkunden an der privaten Haustür jedoch immer mehr vom Nähen abhielten, hat Hospizfrau Sylvie Blätgen kurzerhand eine Lösung gemanagt. Mit der Buchhandlung Luise Harms in Uentrop ist eine Maskenverkaufsstelle gefunden worden. Und das verschafft Schneiderin Lohmann mehr Zeit zum Nähen. „Und der Maskenverkauf hier läuft seit Montag und zwar bestens“ sagt Buchhändlerin Luise Harms. „Vor allem die schwarzen Masken gehen weg wie warme Semmeln.“ Weil die Maskennäherei anscheinend kein Ende nimmt, hat Bastelkollegin Willy Abel Unterstützung angeboten. „Das ist toll“ freut sich Lohmann und schwingt sich wieder an ihre Nähmaschine.