Sie besuchten gemeinsam mit ihren Leiterinnen Petra Schneider und Anke Schunk das Fachwerkhaus an der Dolberger Strasse, um zum Einen zu berichten, dass sie für das Hospiz Plätzchen gebacken, Kerzen gezogen und Marmelade gekocht hatten und diese Prokukte auf dem Herbstmarkt in Werries verkauft hatten. Auch waren sie mit der Sammeldose über den Marktplatz und in die Geschäfte gegangen.
Zum anderen wollten die Kinder nun selbst sehen, wo ihr gesammeltes Geld geblieben waren. Dazu begrüßte Sylvie Blätgen, Koordinatiorin des Ambulanten Hospizdienstes und ausgebildete Trauerbegleiterin, die kleine Gruppe und zeigte den Gruppenraum im Dachgeschoss des Fachwerkhauses. Auch überraschte sie die Kinder mit den neuen "Quasselwürmern", die sie von dem gesammelten Geld bereits angeschaftt hatte. Die Kinder setzten die Handpuppen sogleich auf und hatten großen Spaß. "Wart Ihr auch schon einmal traurig? fragte Sylvie Blätgen die Kinder, die ihr teilweise sogleich antworteten, teilweise auch ersteinmal nur abwartend zuschauten. Die Geschichte vom Troststein, die Sylvie Blätgen allen aus einem Bilderbuch vorlas, interessierte alle sehr. Als sie sich am Ende dann auch einen eigenen Troststein aussuchen und mit nach Hause nehmen durften, haben sie sich sehr gefreut.