Zu den Spendenempfängern zählen neben dem Förderverein Hospiz Hamm e.V. vor allem gemeinnützige Organisationen aus dem Hammer Osten wie etwa "Kinder brauchen unsere Hilfe e.V.", der "Hammer Kreis", der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte und die "Hülsmann-Stiftung".
Vereinsvorstände Frank Figgen und Jürgen Kuhlbusch hatten im Namen aller Mitglieder die Vertreter der begünstigten Einrichtungen eingeladen, um die jeweilige Spende zu übergeben und ihnen von der Historie der IG Knappenstraße zu erzählen. "Es war anfangs eine turbulente Zeit und wir haben als Anwohner der Knappenstrasse sehr gegen die Pläne des St. Marien-Hospitals, eine Großküche mit Zu- bzw. Abfahrt über die Märkische Strasse anzusiedeln, mobil gemacht. Das war anstrengend, aber auch gut" sind sich beide IG-Vertreter einig "denn auf diese Weise sind die Anwohner der Knappenstraße zu einer tollen Nachbarschaft zusammengerückt." Eine andere gute Erfahrung sei, dass mit der Zeit auch ein Umdenken bei der Krankenhaus-Geschäftsführung stattfand und man sich am Ende von den ursprünglichen Plänen verabschiedete. "Die Küche steht mittelerweile an einer anderen, deutlich verkehrsgünstigeren Stelle" berichtet Figgen mit zufriedenem Lächeln. Dass sie in den vielen Jahren die angesparten Vereinsbeiträge nicht benötigt haben, sei ebenfalls positiv und führe zum guten Schluss zu einem Happyend auch für die ausgewählten Organsiationen. Die wiederum hoch erfreut über die stattliche Spendensumme von jeweils 1.200 Euro waren.