Hammer Eisbären-Nachwuchs zeigt viel Herz für trauernde Kinder

Charlotte Schwarz, Jannik Möller, Niklas Hörstmann, Jonas Hoppe und Kevin Trapp heißen die Nachwuchsspieler der Hammer Eisären, die während der gesamten Heimspiel-Saison 2011/12 der 1. Mannschaft fürs Hammer Hospiz gesammelt haben.

Sylvie Blätgen (re.) mit Jonas Hoppe, Niklas Hörstmann, Jannik Möller (im Eisbär-Kostüm) und Charlotte Schwarz sowie Geschäftsführer Werner Nimmert (hi. li.) und Thomas Beckheuer - es fehlt Kevin Trapp

Die Standhaftigkeit und Überzeugungskraft, mit der sie fast ein Jahr lang die Sammeldosen geschwungen haben, hat die fünf jungen Leute zu kleinen Helden für´s "Roten Läppchen" werden lassen.

Sie haben über 450 Euro gesammelt und darauf sind sie, aber auch die Eltern und die Vereinsspitze der Hammer Eisbären sehr stolz. "Die erwachsenen Eisbären bewundern unseren Nachwuchs sehr und auch darum haben wir vom Vorstand am Ende noch 550 Euro dazu gegeben" erzählt Eisbärengeschäftsführer Werner Nimmert und freut sich, nun 1000 Euro überreichen zu können.

Zur Geldüergabe nahmen sich die junge Sammler gemeinsam mit zwei Müttern, Geschäftsführer Nimmert und Vorstandsmitglied Thomas Beckheuer Zeit, das "Rote Läppchen" zu besuchen. Die Besuchergruppe wollte direkt vor Ort sehen und hören, was mit ihrem Geld geschieht und wofür es so dringend gebraucht wird.

Sylvie Blätgen freute sich über die besonderen Gäste, zumal Jannik Möller sogar im Kostüm des Maskotchens mitgekommen war. Die Trauerbegleiterin und Familientherapeutin vom Ambulanten Hospizdienst erzählte über ihre Arbeit und speziell über die Kindertrauerarbeit, für die das Spendengeld vorgesehen war.

Am Ende erhielten die emsigen Spendensammler einen kleinen "Troststein", wie ihn auch häufig die "Hopi-Kids" erhalten. Thomas Beckheuer schließlich übergab die Spende und reichte dazu noch zwei Eishockey-Trikots, Schals, Mützen und Aufkleber. Reich beschenkt und hocherfreut, dass für die neue Saison eine weitere Unterstützung der Kindertrauerarbeit seitens der Hammer Eisbären in Aussicht gestellt wurde,  versicherte Sylvie Blätgen der kleinen Gruppe, auch gerne einmal in Schule bzw. Jugendgruppen der Kinder etwas zur Kindertrauer zu erzählen.  

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