Dabei kannte das Ehepaar aus Welver das <link internal-link>Hammer Hospiz bis vor zwei Jahren nur flüchtig und hatte keinerlei Beziehung zum "<link internal-link>Roten Läppchen". Erst der tragische Verlust ihres neunjährigen Sohnes Lukas hat dazu geführt, dass sie von den Trauerangeboten erfuhren.
"Wir sind nach dem Tod unseres Sohnes durch die Hölle gegangen" erzählen Alexandra und Oliver Herzig unter Tränen und das Erlebte scheint auch nach zwei Jahren noch so schmerzhaft wie am ersten Tag. Direkt in den ersten Tagen nach dem Tode des Sohnes hat der Zufall sie zur <link internal-link>Trauerbegleiterin Sylvie Blätgen geführt. Sie arbeitet im <link internal-link>Ambulanten Hospizdienst Hamm und hat sich schnell um die beiden verzweifelten Eltern kümmern können. Seither hat sich eine enge Beziehung zwischen ihnen entwickelt. Nach anfänglich wöchentlichen Treffen kommen die drei nunmehr etwas weniger häufig zusammen. Doch es ist spürbar, dass sicherlich noch viel Zeit vergehen wird, bis das Erlebte hingenommen werden kann. "Es gibt keine falsche <link internal-link>Trauer" so Blätgen, "die auch nicht in einer bestimmten Zeit verarbeitet werden muss. Jeder trauert individuell und darauf stelle ich mich in den Gesprächen mit Menschen, die einen Verlust erlitten haben, ein."
Als das Ehepaar Herzig hörte, dass sie die Arbeit <link internal-link>"Am Roten Läppchen" mit einem <link internal-link>Beitritt zum <link internal-link>Förderverein Hospiz Hamm e.V. unterstützen können, war es für sie keine Frage, diesen Schritt zu tun. "Wir ziehen den Hut vor der Arbeit im Hospiz" sind sich beide einig und sagen auch, dass die Arbeit mit Geld nicht aufzuwiegen sei. Darum wollen beide durch diese <link internal-link>Mitgliedschaft ihre Unterstüzung erklären. Und dass sie mit 999 weiteren Menschen bzw. Institutionen in Hamm und Umgebung enig sind, freut nicht nur <link internal-link>Sylvie Blätgen, sondern auch den <link internal-link>Hospiz-Förderverein.