"Sie hier im <link internal-link>Hammer Hospiz machen eine tolle Arbeit " sagt Ferdinand Disselbrede, der vor kurzem 80 Jahre alt geworden war. "Ich habe meine liebe Frau Renate am 31.10. ins Stationäre Hospiz gebracht, nachdem ich ihre Pflege zuhause aufgrund der Schwere der Erkankung nicht mehr leisten konnte. Schon zuhause fühlten wir uns in der Zeit der Begleitung durch eine <link internal-link>Ehrenamtliche des <link internal-link>Ambulanten Hospizdienstes Hamm in guten Händen. Dass nun schnell auch ein Bett im <link internal-link>Stationären Hospiz zur Verfügung stand und meine Frau hier aufgenommen wurde, war für mich eine Erleichterung. Nun sind wir beide viel entspannter, weil wir merken, dass hier alles getan wird, um die letzte Zeit meiner Frau so lebenswert wie möglich zu gestalten. Das ist - bei allem Kummer - schön zu erleben" fügt der sportlich-durchtrainierte Mann unter Tränen an.
"Es ist schwer für uns beide, dieses Los zu tragen. Wir sind seit 60 Jahren zusammen, 54 davon miteinander verheiratet und haben fast alles gemeinsam gemacht. Nun gehe ich mit meiner Frau ihre letzte Strecke und fühle mich von Anfang an gut begleitet. Auch wenn ich dem, was kommen mag, mit großer Sorge und auch Angst entgegenblicke, so weiß ich doch, dass ich hier nicht alleine bin. Selbst wenn meine Frau dann nicht mehr bei mir sein wird, kann ich hier als <link internal-link>Trauernder noch Hilfe und Beistand finden. Das zu wissen entlastet mich".
Dass es dann für ihn keine Frage war, dem <link internal-link>Förderverein Hospiz Hamm e.V. beizutreten und auch sogleich einen hohen Jahresbeitrag festzulegen, freute <link internal-link>Marion Kleditzsch sehr. Sie begrüßte Ferdinand Disselbrede herzlich und hörte sein Versprechen, für die Hospizidee in Hamm weiter zu werben, gerne. "Ich werde im Bekanntenkreis vom Roten Läppchen erzählen und einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Sie auch das 1.000 Mitglied irgendwann begrüßen dürfen" versprach er zum Schluss.