"Wir hoffen sehr", so Vorsitzender Peter Kisselt, "dass wir mit dieser Entscheidung dem Förderverein und damit der Hospizarbeit hier in Heessen Gutes tun." Das bestätigte Marion Kleditzsch, die die beiden Gäste im Fachwerkhaus begrüßte. "Wir können jeden Euro so gut gebrauchen und haben großen finanziellen Bedarf sowohl in der Begleitung von sterbenden Menschen, als auch den trauernden Angehörigen. Im Stationären Hospiz und auch im Ambulanten Hospizdienst kümmern wir uns um Menschen ab 16 Jahre, allerdings gibt es bei den trauernden Angehörigen keinerlei Altersbegrenzung. Hier hat sich gezeigt, dass unser Angebot gerade für trauernde Kinder und Jugendliche sehr gut angenommen wird. Aktuell weiten wir es sogar aus."
Die beiden Besucher Peter Kisselt und Stephan Kaim haben sich viel Zeit genommen, um ein wenig mehr über die Arbeit "Am Roten Läppchen" zu erfahren. "Das alles haben wir gar nicht gewusst" so Stephan Kaim, der häufig am Hospiz vorbei fährt und immer interessiert am Geschehen hier ist. "Es freut uns, dass Sie nun den Weg zu uns gefunden haben" so Marion Kleditzsch und bekräftigt einmal mehr, dass alle sich stets über Interesse an dieser Arbeit freuen und das Haus jedem und jeder offen stehe. Allerdings gerade unter den speziellen Corona-Bedingungen.