Im September des letzten Jahres verstarb ihre Mutter nach kurzem Aufenthalt im Stationären Hospiz. Doch diese wenigen Tage des Abschieds waren für die Tochter Silke und der gesamten Familie intensiv und sehr eindrücklich.
Schnell manifestierte sich in Silke Guischard der Wunsch, etwas für das Hospiz zu tun. Ihr Hobby, die Malerei, nutzte sie schließlich im Sommer und malte zehn Bilder. Als Montive wählte sie Pferde und Hunde, denen ihre besondere Liebe gilt. Den Verkaufserlös dieser Bilder hat sie dem Hospiz gewidmet.
Die Einnahmen aus dieser Aktion wurden schließlich noch von Silke Grischards Vater und Ehemann der Verstorbenen aufgestockt, so dass sie am Ende <link internal-link>1050 Euro überreichen konnte. Doch nicht nur das, ein Fotobuch als Erinnerung an diese besondere Spendenidee übergab sie ebenfalls. Es hat nun seinen Platz im Wohnzimmer des <link internal-link>Stationären Hospizes gefunden.
Frau Guischard war zur Übergabe gemeinsam mit ihrem Ehemann aus Swisttal, ihrem Wohnort, angereist. Marion Kleditzsch nahm den Geldbetrag und auch das schön gestaltete Fotobuch gerne entgegen und freute sich über diese ganz besondere Idee der Hilfe. "Mir hat die Zeit des Malens sehr in der Verarbeitung meiner Trauer geholfen" berichtet die Künstlerin und versteht gut, dass das kreative Beschäftigen mit Themen wie Abschied und Neuanfang auch Teil des <link internal-link>Trauerangebotes "Am Roten Läppchen" ist.
Am Ende des Besuchs lud Marion Kleditzsch die Gäste noch zu einem kleinen Rundgang durch das <link internal-link>Stationäre Hospiz ein. An verschiedenen Stellen wie etwa im Raum der Stille wurden ganz persönliche Erinnerungen an die Zeit des Abschieds wach "und doch ist nun alles gut" waren sich Slke Guischard und ihr Mann einig, mit diesem Besuch einen guten Schlusspunkt gesetzt zu haben, um jezt auch schöne und dankbare Erinnerungen zulassen zu können."