Bewegende Stunde mit Lyrik und Musik

Knapp hundert Besucher waren Allerseelen in die Hammer St. Agnes-Kirche gekommen, um Trost zu finden. Trost in Texten und in Musik, organisiert vom Förderverein Hospiz in Zusammenarbeit mit Pfr. Bernd Mönkebüscher.

In der St. Agnes-Kirche (Fotos: Szkudlarek) Horst Bender, Sylvie Blätgen, Pfr. B. Mönkebüscher, Günter Bachtrop, Marion Kleditzsch, Thomas Hunsteger-Petermann (von links)

 <link internal-link>Ehren- und hauptamtliche Hospiz-Mitarbeiter trugen Gedichte und Geschichten vor, die sie selbst als tröstlich erlebten. Begleitet wurden die anrührenden Beiträge von stimmungsvoller Musik der beiden Geigerinnen Lilian Jung und Johanna Espeter. So war Saint-Exupérys "Der kleine Prinz" in Auszügen zu hören, sehr persönliche Erinnerungen an verstorbene Menschen, Texte von Jörg Zink und Ulrich Schacht.

<link internal-link>Der Vorsitzende des Fördervereins, Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, rezitierte zum Auftakt zwei Gedichte, gefolgt vom ehemaligen Aufsichtsrat der <link internal-link>Christliches Hospiz gGmbH, Günter Bachtrop, der u.a. "Wie wird es sein?" fragte. Danach erzählte <link internal-link>Sylvie Blätgen, hauptamtliche Koordinatorin vom <link internal-link>Ambulanten Hospizdienst und ausgebildete <link internal-link>Trauerbegleiterin, die Geschichte von zwei Bäumen, wovon einer vom Blitz erschlagen worden war. <link internal-link>Einer der ersten Sterbebegleiter in Hamm, Horst Bender, trug letztlich als "jemand, der seit acht Monaten um seine Ehefrau trauert" einen Segen all denen vor, die ihn als trauernden Witwer nicht vergessen und ihn weiter in dieser schwierigen Lebenslage annehmen. <link http: www.wegwort.de _blank external-link>Pfr. Mönkebüscher schließlich erinnerte sich u.a. mit seinen Texten an seine plätzchenbackende Mutter, deren Gebäck-Köstlichkeiten er zuletzt an Weihnachten 2003  genießen konnte. In Erinnerung an sie bot er schließlich den Anwesenden Plätzchen an. "Aber das sind keine von damals" beruhigte er schmunzelnd die Lyrikfreunde. Diese habe er selbst erst noch am Donnerstag gebacken, fügte er an und reichte die gut gefüllten Plätzchendosen in die gerne zugreifenden Besucherreihen. 

Nach einer Stunde verabschiedete <link internal-link>Marion Kleditzsch mit dem Gedicht "Ferner Morgen" die Besucher. Nur zögerlich verließen diese das Gotteshaus, viele standen noch in der in stimmungsvollem rotem Licht getauchten Kirche zusammen, unterhielten sich und nahmen die ausliegenden <link internal-link>Trauerprogramme des Hospizes und das aktuelle Programmangebot <link http: www.pastoralverbund-hamm-mitte.de _blank external-link>"Raum für " der St. Agnes-Kirche mit.

 

 

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