"Dieses Zahngold fällt meistens bei der Kronenentfernung an" so Zahnärztin Frischmuth. "Und meine Patienten spenden dieses Edelmetall oft, wenn ich ihnen erzählen, wofür wir den Erlös des Altgoldes verwenden möchten", freut sich Frischmuth über die gute Resonanz bei ihren Patientinnen und Patienten. Die Zahnarztpraxis hat sich bereits zum dritten Mal für den Förderverein Hospiz als Spendenempfänger entschieden. "Und damit werde ich auch weitermachen" so die Ärztin, die sich nicht nur bei ihrer Patientenschaft bedankt, sondern auch bei der Scheideanstalt "Heraeus Kulzer", die das Gold aus den Kronen kostenlos herauslöst.
Hospizleitung Regina Lorenz nahm das Geld freudig entgegen. "Sie sind unser Schatz" sagte sie dazu, "denn Sie überbringen uns ja nicht nur eine Spende. Sie kommen darüber hinaus auch regelmäßig zu uns ins Haus, wenn unsere Gäste Probleme mit ihren Zähnen und oder deren Ersatz haben. Das ist nicht selbstverständlich und wir wissen auch dieses Engagement sehr zu schätzen."