Ambulanter Hospizdienst begleitet 2015 mehr als 100 Familien

Weit mehr als 100 Betroffene bzw. Familien wandten sich im gerade abgelaufenen Jahr an den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Hamm um Hilfe, Unterstützung bzw. Beratung am Lebensende. Der Dienst hat seinen Sitz im Fachwerkhaus „Am Roten Läppchen“ in Heessen und widmet sich seit 1993 der Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in Hamm und Bönen.

Die Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes Hamm Ina Kasten-Kisling, Sylvie Blätgen und Gabriele Gauch (von li.) Foto: S. Begett

Für 2015 ergaben sich allein 80 abgeschlossene Begleitungen von sterbenden Menschen und deren Angehörigen. Weit mehr als 50 Familien wurden beraten, 20 werden laufend begleitet.

Im Einsatz sind derzeit mehr als 90 Ehrenamtliche, die allesamt als Hospiz-Begleiter ausgebildet sind. Dazu kommen weitere zehn, deren 12monatiger Befähigungskurs in diesen Tagen mit der offiziellen Zertifikatsübergabe endet. „Damit verfügen wir über mehr als einhundert Hospiz-Begleiter“ freuen sich <link internal-link>Sylvie Blätgen, Gabriele Gauch und Ina Kasten-Kisling. Sie bilden die Ehrenamtlichen aus, koordinieren deren Einsätze und beraten die Familien vor Ort. „So sind wir auch den Herausforderungen des aktuellen Jahres  gewachsen, denn eine steigende Akzeptanz der Hospizarbeit bedeutet auch steigende Fallzahlen und damit mehr Arbeit. Wir freuen uns sehr, dass immer mehr Menschen zu uns finden und wir ihnen helfen können“ erzählt Sylvie Blätgen und weist zudem auf die große Zahl der Menschen hin, die sich nach dem Verlust in ihrer jeweiligen Trauersituation an den Ambulanten Hospizdienst wenden.

„Wir sind nicht nur in der Zeit des Abschieds für die Menschen da“ so Ina Kasten-Kisling „sondern auch in der Zeit der <link internal-link>Trauer“ und macht auf das <link internal-link>aktuelle Trauerangebot 2016 aufmerksam. Es richtet sich an Erwachsene, Jugendliche und auch Kinder gleichermaßen. „Wir sind für jeden da, der in seiner Trauer Unterstützung und Hilfe braucht“ fügt Gabriele Gauch noch an. „Denn nach dem Tod eines geliebten Menschen ist es manchmal nicht so leicht, ins Leben zurückzufinden.“

Um die <link internal-link>Trauerarbeit „Am Roten Läppchen‘“ zu stärken, hat erstmals seit fünf Jahren wieder ein Befähigungskurs speziell zum Trauerbegleiter begonnen. Hier werden vom Trauerinstitut Deutschland 15 erfahrene ehrenamtliche Sterbebegleiter zusätzlich zu Trauerbegleitern qualifiziert. Diese Kosten wie die gesamten Ausgaben für Trauerarbeit trägt der <link internal-link>Förderverein Hospiz Hamm.

<link internal-link>Weitere Informationen
Sprechzeiten des Ambulanten Hospizdienstes Hamm:
Montag, Mittwoch, Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr, Tel. 304400

<link internal-link>Ansprechpartnerinnen

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