„Wir können es noch gar nicht fassen, dass unsere liebe Elsa nun nicht mehr bei uns ist“ realisieren Sylvie Blätgen, Gabriele Gauch und Ina Kasten-Kisling, <link internal-link>Koordinatorinnen vom Ambulanten Hospizdienst Hamm die Endgültigkeit des Abschieds nur langsam. „Obwohl wir alle, auch Elsa selbst, ihr Ende lange schon kommen sahen, schmerzt die Realität dennoch sehr. Wenn man die Sonne auch langsam untergehen sieht, so erschrickt man dann doch, wenn es plötzlich dunkel ist.“
Dunkel ist es nun für Ehemann Horst, die Familie und die Freunde geworden. Dunkel ist es auch für die Menschen, die Elsa Bender und deren jahrelangen Einsatz <link internal-link>„Am Roten Läppchen“ schätzen und lieben gelernt hatten. Dort hat sie bis zuletzt gewirkt. Viele Jahre setzte sie sich als <link internal-link>ambulante Hospizbegleiterin genauso ein wie als <link internal-link>Ehrenamtliche im Stationären Hospiz. „Sie war eine Pionierin, eine sanfte Stimme der Hospizbewegung hier in Hamm“ erinnert sich <link internal-link>Pfr. Paul Blätgen und ist dankbar für die stete Unterstützung seitens der Verstorbenen. „Gemeinsam mit ihrem Ehemann Horst war sie immer zur Stelle, wenn es im Hospiz oder für unser Haus etwas zu tun gab. Beide packten mit an, halfen wo es ging und knüpften stetig Kontakte, um für unsere Idee zu werben. Der regelmäßige Gesprächskreis bei Benders zu Hause in Herringen ist legendär und gehört untrennbar zur Hammer Hospizarbeit.“
Bis vor kurzem war Elsa Bender trotz gesundheitlicher Einschränkungen reges Mitglied des Hospiz-Bastelkreises. Sie hat gebacken, gekocht und gewerkelt, um das Warenangebot für die Basare zu bereichern. Und bis zum Schluss hat sie gemeinsam mit ihrem Ehemann in den Tagen vor Weihnachten alle Ehrenamtlichen besucht und sie mit wunderbaren Kleinigkeiten zu Weihnachten überrascht. „Ohne Elsa ist unsere Hospizwelt so viel ärmer geworden“ erinnert sich <link internal-link>Hospizleitung Regina Lorenz an die warmherzige, humorvolle und in ihrer Haltung vorbildliche Hospizfrau. Ihre sanfte Stimme, ihr aufrichtiges Interesse am Gegenüber, ihre zupackende und dennoch stets unauffällige, zurückhaltende Art macht Elsa Bender für so viele Ehren- und Hauptamtliche zu einem wertvollen Mit-Menschen. „Ich bin aber doch gar nicht wichtig“ würde sie darauf eher bescheiden sagen und im Hintergrund bleiben wollen.
„Wir werden Elsa Bender nie vergessen und sind für all ihr Tun unglaublich dankbar. Sie hinterlässt eine große Lücke – nicht nur „Am Roten Läppchen“. Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrem Ehemann, ihrer Familie und ihren vielen Freunden“ spricht auch Thomas Hunsteger-Petermann, Vorsitzender des <link internal-link>Hospiz-Fördervereins, sein Beileid aus.