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Brigitte Schoppmann spendet Erlös vom Halloween-Haus

Brigitte und Joachim Schoppmann lieben ihr Haus und ihren Garten im Braam-Ostwennemar. Ganz besonders, wenn Halloween ist. Dann putzen beide ihr Anwesen am Kirchweg heraus und gestalten es schön schaurig. Ihre Freude daran behalten sie nicht für sich. Sie laden Nachbarn, Freunde und interessierte Familien ein, um gemeinsam Gruselstimmung zu erleben. Dabei verkauft Brigitte Schoppmann selbstgemachte Kleinigkeiten und sammelt den Erlös fürs Hammer Hospiz.

Brigitte Schoppmann mit Stephan Bergmann "Am Roten Läppchen"

Das macht die patente Frau bereits seit vielen Jahren und hat bislang den Erlös stets anonym auf das Fördervereins-Spendenkonto überwiesen. "Diesmal nun ist das anders. Ich wollte das Geld einmal persönlich überreichen und die Leute hier kennenlernen", erzählt Brigitte Schoppmann und legt Hospiz-Geschäftsführer Stephan Bergmann dann auch eine ziemlich schwere Tüte voller Klein- und Scheingeld von über 200 Euro in die Hand. "Mein Mann und ich sind uns in unserer Halloween-Leidenschaft einig", schildert sie dann noch, "und genauso ist es mit der Entscheidung, den Erlös dem Hammer Hospiz zu geben" und erzählt begeistert, was die beiden Eheleute alles tun, um Jahr für Jahr ihr Zuhause in ein Gruselhaus zu verwandeln.

Das brauche einige Zeit, vor allem seit ihr Mann einen schweren Unfall hatte, sagt sie und erzählt noch, dass mehr als 300 Figuren aufgebaut, beleuchtet und in Szene gesetzt werden wollen. Hexen sind dabei, ein Sensemann, zwei Drachen und ein Hexenhaus. Ein beleuchtetes Skelett und viele fliegende Hexen im großen Kastanienbaum vor unserem Haus weisen Besucher den Weg. Der füjhrt dann als Einbahnstraße durch Vorgarten, Erdgeschoss und Hintergarten. "Bei uns gibt es allerdings kein Essen und Trinken zu kaufen, keine Waffen und kein Blut zu sehen" betont Brigitte Schoppmann. "Weil wir wissen, dass viele Familien Jahr für Jahr zu uns kommen und manche von denen kenne ich noch, als die Eltern selbst Kinder waren" ist sie stolz auf das, was sie und ihr Mann in Braam-Ostwennemar geschaffen haben. "Dass wir am Ende so viel für die gute Sache erlösen, ist uns eine große Freude und dafür lohnt es sich, wochenlang zu arbeiten. Weil mein Mann und ich davon irgendwie nie genug bekommen, verwandeln wir unser Gruselhaus dann auch passend zum Advent in ein stimmungsvolles Weihnachtshaus. Am zweiten und dritten Advent veranstalten wir nämlich einen Basar und dann verkaufe ich auch neben Selbstgebasteltem auch meine Mutmachtmärchen, die ich einst für meine eigenen Kinder verfasst habe. Das neueste heißt "Alexander und die magische Schule" und erscheint beim Basar erstmals.   

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