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Endl ICH leben - Ausstellung in der Sparkasse

Die Hammerin Irmgard Kock stellt zugunsten des Fördervereins Hospiz vom 11.11. bis 25.11.2016 in der Sparkasse aus. Die Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 11. November 2015 um 17.00 Uhr in der Hauptstelle der Sparkasse.

Irmgard Kock umgeben von einigen Ausstellungsstücken

Irmgard Kock hat in ihren Bildern vor allem Hoffnungsvolles und Tröstliches thematisiert. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit hat die Autodidaktin zehn Jahre nach einer schweren Erkrankung veranlasst, den Erlös ihrer Ausstellung dem Hammer Hospiz zu widmen.

„Die Malerei hat mir damals direkt nach meiner akuten Erkrankungsphase sehr geholfen und sie tut es nun, zehn Jahre später, noch immer. Die kreative Beschäftigung mit Farben, Formen und unüblichen Materialien macht mir immense Freude und hilft mir seither, das Leben zu bejahen und vor allem Schönes zu sehen“ so die im Hammer Süden ansässige Künstlerin.  

Das glaubt man der Autodidaktin sofort, wenn man ihre eindrucksvollen Collagen und Materialbilder sieht. Und dass sie diesen Schaffenszyklus darum auch „EndlICH leben“ nannte, ist nur konsequent. Folgerichtig hat sie sich darum auch entschieden, den Erlös der Bilder - wie schon bei der ersten Ausstellung 2008 - einem guten Zweck zu widmen. „Damals direkt nach meiner Erkrankung lag es nahe, die Dt. Krebshilfe zu bedenken. Diesmal habe ich mich für das Hammer Hospiz entschieden. Ich weiß, dass man dort auf Spenden angewiesen ist. Und weil ich die Arbeit „Am Roten Läppchen“ kenne und sehr schätze, möchte ich nun meine Werke zugunsten des Fördervereins Hospiz Hamm e.V. verkaufen.“ Eine der Materialkollagen stellt passenderweise einen Engel, dessen Flügel aus dem Hammer Hospizherz geformt sind, dar.   

Irmgard Kock malt bereits seit 1994 und nennt neben der Künstlerin und Dozentin Gisela Siegel auch Mirsad Dzombic als stilgebend. „Ich habe mich selbst eher nie als Künstlerin gesehen, konnte die Malerei vielmehr als Kraftquelle nutzen und mich bei der kreativen Arbeit wunderbar entspannen und in ihr versinken. Meine erste Ausstellung überhaupt vor acht Jahren entsprang dann auch nur einem Impuls der Dankbarkeit für meine Genesung.“

Und ähnlich ist die Motivation dieses Mal, will sie mit einer zweiten Ausstellung zehn Jahre nach ihrer Erkrankungen aber auch einen Schlussstrich ziehen. „Dass es mir heute so gut geht und ich mich wohl fühle, betrachte ich als Geschenk und dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Wenn sich also wie schon 2008 bei meiner ersten Ausstellung wieder viele Käufer für meine Werke finden, dann bin ich rundum zufrieden und habe aus meinem Schicksal nicht nur Vieles über mich und das Leben gelernt, sondern am Ende auch Positives daraus gemacht.“   

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