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Neue Hospizbegleiter feierlich eingeführt und Ute Eickenbusch verabschiedet

Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst Hamm freut sich den Kreis seiner ehrenamtlichen Sterbebegleiter erweitern zu können. Nach knapp einjähriger Befähigungszeit wurden 11 Frauen und ein Mann nun feierlich begrüßt und Ute Eickenbusch nach jahrzehntelangem Engagement verabschiedet.

Die neuen ehrenamtlichen Hospizbegleiter in der Kapelle des Hauses Caldenhof (Ina Kasten-Kisling, Wilhelm Hinkelmann, Sylvie Blätgen v.li.)

Ute Eickenbusch an einem Freitag im Hospiz

In diesem Jahr fand die Zeremonie zum Auftakt der traditionellen Weihnachtsfeier mit allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern des Ambulanten Hospizdienstes in der Kapelle des Hauses Caldenhof statt. Synodalassesorin Kerstin Goldbeck zelebrierte eine stimmungsvolle Andacht, die musikalisch von Ulrike Egermann und Benne gestaltet wurde. Danach überreichten Pfr. Paul Blätgen und Geschäftsführer Wilhelm Hinkelmann als Trägervertreter des Förderververeins Hospiz Hamm den frisch gebackenen Hospizbegleitern ihre Zertifikate und gratulierten jedem mit einer roten Rose sowie einem Buch. 

Im Saal des Haus Caldenhof begrüßten danach die leitenden Koordinatorinnen Sylvie Blätgen und Ina Kasten-Kisling die neuen Sterbebegleiter ausdrücklich im Kreis der "alten, erfahrenen Hasen". "Wir sind so froh, dass wir euch haben, denn ihr seid dieser Dienst" betonte Kasten-Kisling die Bedeutung dieser Arbeit. "Und wir freuen uns so sehr, dass unser Kreis durch die neuen Ehrenamtlichen nun auch nicht kleiner wird," leitete die hauptamtliche Koordinatorin schließlich auf einen Abschied über, den es gleichzeitig zu nehmen galt.

Ute Eickenbusch, eine Pionierin der Hospizarbeit, zieht sich nach jahrzehntelangem Engagement nun ins Privatleben zurück. Sie war nicht nur als Sterbebegleiterin im Einsatz, sondern sorgte auch von Anbeginn des Stationären Hospizes für den frischen Blumenschmuck dort. "Wir werden dich sehr vermissen, liebe Ute, vor allem freitags. Denn immer freitags war Ute-Tag, wenn du wieder Blumen brachtest und immer Zeit für einen kurzen Plausch hattest."

Die Feier endete schließlich mit "dem besten Büfett der Stadt Hamm" so Sylvie Blätgen, die sich wie alle anderen der rund 70 Gäste auf die von jedem mitgebrachten Spezialitäten und Leckerein freute.    

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