Hier spürt man das Leben wie an keinem anderen Ort

Mit Hand und Herz helfen und da sein

Intensive Begegnungen ermöglichen und Zuversicht vermitteln

Nicht dem Leben mehr Tage – den Tagen mehr Leben geben!

Trotz Pandemie erzielt Bastel- und Kreativkreis großen Erfolg

Im vergangenen Jahr war nicht nur ihr Bastelkönnen gefragt. Wegen der Pandemie musste der Bastelkreis vor allem kreative, neue Wege gehen. Denn seine Kundschaft war nicht „wie gewohnt“ per Basarverkauf erreichbar. „Corona hat uns einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht und umso stolzer sind wir, dem Förderverein wider jeder Erwartung einen Gesamtspendenbetrag von 14.025 Euro überreichen zu können!“ erklärt Bastelkreis-Sprecherin Willy Abel stolz und bemerkt, dass der Erlös noch nie so hoch war.

Der Bastelkreis VOR der Pandemie bei seinen wöchentlichen Treffen im Fachwerkhaus "Am Roten Läppchen"

Alle Bastlerinnen erinnern sich an die traurige Stimmung im März, als sie bang in die Zukunft schauten. „Wir dachten, dass mit Corona alles aus ist und wir in diesem Jahr keine oder nur sehr geringe Einnahmen erlösen würden. Das machte uns nicht nur persönlich betroffen, sondern wir fürchteten alle auch den Einnahmeverlust für das Hammer Hospiz. Doch jede Krise hat ja auch Chancen“ waren sich alle einig. „Denn zwei aus unserem Kreis haben über den Sommer Masken genäht und die dann über die Buchhandlung Harms in Uentrop und auch privat verkauft.“ Brigitte Lohmann vom Bastelkreis hat gefühlt kilometerweise Stoffbahnen zugeschnitten, genäht und letztlich auch verkauft. „Das war in der Isolation des 1. Lockdowns eine gute Beschäftigung für mich und ich hatte so wenigstens ein paar Begegnungen mit netten Menschen“ erinnert sich Lohmann. Damals hatten alle Bastlerinnen noch die Hoffnung, im Herbst Basare absolvieren zu können.

Doch dieses Gefühl trog. Kein einziger Basartermin fand statt. Und was noch schlimmer wog, war der völlige Verzicht auf Treffen des Bastelkreises. „Unsere Krisengespräche liefen telefonisch oder per WhatsApp und letztlich haben wir uns gezwungenermaßen auf die veränderten Bedingungen eingestellt. War zunächst die Idee des Verkaufs bei Luise Harms noch einmalig, so erweiterte sich der Kreis von Verkaufsstellen schnell. Bald wurden auch nicht mehr ausschließlich Mund-Nasen-Bedeckungen, sondern noch zahlreiche andere Waren verkauft. Allein Caldewey-Moden auf dem Daberg in Hamm hat für über 800 Euro unsere Produkte verkauft“ sind die Bastelbegeisterten dankbar für diese Unterstützung. „Und es wäre noch mehr geworden, hätte ich mein Geschäft im 2. Lockdown nicht schließen müssen“ sagt Petra Caldewey, die seit Jahren die Hospizarbeit unterstützt.

Weitere Geschäfte, Praxen, Studios und Krankenhaus-Abteilungenwaren gerne bereit, den Bastelkreis zu unterstützen und es entstand ein richtiges Netz aus Verkaufsstellen - trotz Corona. Manche Firmen haben sich sogar deren Weihnachtsgeschenke für Kundschaft bzw. Mitarbeiter basteln lassen.

„Zudem hat sogar die Zachäus-Kita in Pelkum einen Verkaufstisch realisiert“  erzählt Marion Kleditzsch vom Förderverein Hospiz. „Wenn auch keine Basare stattfanden, so hat am Ende die Kasse mehr als geklingelt und der Förderverein zieht den Hut vor dem Endergebnis von mehr als 14.000 Euro.“ Allen ist jedoch klar, welch hoher Einsatz dafür nötig war. Denn die Ware musste nicht nur produziert, sondern an die Verkaufsstellen in ganz Hamm geliefert werden.“ „Der Erfolg hat uns anscheinend beflügelt“ ist sich der Bastelkreis einig. „Doch wir hoffen sehr, dass wir bald wieder gemeinsam basteln und vor allem wieder Basare veranstalten dürfen.“ 

Der Bastel- und Kreativkreis: Willy Abel, Ria Breemann, Marion Brummel, Brigitte Lohmann, Silvia Meyer; Martina Pawelzyk, Sybille Peters,  Ricky Schönrath, und Christiane Wagner 

Danke für die Unterstützung
Buchhandlung Luise Harms, Caldea Therapie- und Training, Caldewey-Moden, Fußpflege C. Arens-Küssener, Fußpflege J. Körner, Kohl Geschenke, Mia´s Abenteuerland, Physiopraxis Gröning, Zachäus-Kita Pelkum und der Bastelei in Ahlen. 

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