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Pflege anders denken

Ursula Spork arbeitet seit 2008 im Stationären Hospiz. Die examinierte Krankenschwester und Palliativfachkraft ist als Praxisbegleiterin auch Pflegeberaterin für Basale Stimulation. In dieser Eigenschaft steht sie mit ihrem umfangreichen Wissen und ihrer jahrzehntelangen Erfahrung auch für häusliche Beratungen zur Verfügung.

Ursula Spork, Palliativfachkraft, Praxisbegleiterin und Pflegeberaterin für Basale Stimulation

Ursula Spork ist seit Jahren im Stationären Hospiz  die Fachfrau in Sachen "basale Stimulation". Dabei geht es um den geschultem sensiblen Blick auf körperliche Wahrnehmungen der Gäste und wie sich die Pflege darauf einstellen kann, um Wohlbefinden der Patient*innen zu steigern bzw. zu erzeugen. "Das ist" so Spork "keine andere Pflege, sondern eine anderer Denkansatz für die Pflegenden." Denn es sei ein großer Unterschied, wie man Dinge wahrnimmt, wenn man pflegebedürftig ist und im Bett liegt, weiß die erfahrene Krankenschwester. 

Ihr war es schon seit ihrer Ausbildung immer wichtig gewesen, die Pflege zu hinterfragen und ihr Wissen nicht immer nach einem erlernten Chema anzuwenden. "Darum habe ich die Ausbildung für Basale Stimulation gemacht und bin für das gesamte Hospizteam Praxisanleiterin. Gerade "Am Roten Läppchen" geht es nicht darum, Gäste morgens um sechs zu wecken, um sie zu waschen, damit sie sauber sind." Stattdessen sei es wichtig, zu erspüren oder zu erfragen, ob der Gast gewaschen werden möchte und wenn ja, wann und wie. "Da ist relevant, dass unser Gast sich beim Waschen wohl und gesehen fühlt." Tempo mit dem Blick einzig darauf, sauber zu werden, sei dann absolut kontraproduktiv. Statt dessen werde der Körper eher langsam und wertschätzend mit duftendem warmen Wasser und mit begleitenden Gesprächen gepflegt. Gäste empfinden dieses Ritual dann weniger als Waschung des Körpers, sondern eher als Streicheln ihrer Seelen. "Und das hinterlässt positive Resonanz, die ich manchmal direkt erleben darf, wenn ein Gast ruhig wird und sich total entspannt oder eher munter und bewusst wird".    

Die Erfahrungen, die Ursula Spork - wie das gesamte Pflegeteam - hier mit "der Basalen" bei den Hospiz-Gästen macht, waren und sind äußerst positiv. Seit geraumer Zeit gibt die Praxisanleiterin und Pflegeberaterin für Basale Stimulation ihr Wissen nicht nur an die Kolleginnen und Kollegen weiter. Sie berät und schult auch Menschen, die zuhause als pflegende Angehörige im Einsatz sind.  

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