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Förderverein Pro Palliativ beendet Vereinsleben und gibt Restvermögen in die Hände der Christliches Hospiz Hamm gGmbH

Der Bockum-Höveler Verein „pro palliativ“ wurde laut Mitgliederbeschluss zum 31.12.2018 aufgelöst. Sein letzter Vorstand (Liquidatoren), Schatzmeister Raoul Schreiber, Schriftführerin Margret Soester und kommissarischer Vorsitzender Pastor Kargus i.R. schließen die Bücher und übergeben das restliche Vereinsvermögen laut Satzung an das Christliches Hospiz Hamm gGmbH.

Pastor Frank Kargus (li), Regina Lorenz (Hospizleitung), Margret Soester, Raoul Schreiber und Wilhelm Hinkelmann (re) im Wintergarten des Stationären Hospizes "Am Roten Läppchen"

„Wir sind einerseits traurig, dass die Dinge sich so entwickelt haben“ versichert Kargus „aber dass wir unseren Kassenbestand nun an das Hospiz überreichen, ist sehr in unserem Sinne und vor allem in dem unserer zuletzt knapp 250 Mitglieder“. Dass die Vereinstätigkeit nun eingestellt wird, liegt nicht zuletzt daran, dass sich kein neuer Vereinsvorstand mehr fand, berichtet Kargus, der ehemaliger Pfarrer im Josefkrankenhaus Bockum-Hövel ist.

Dies lag auch darin begründet, dass die Palliativstation am Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel mit Schließung des Hauses an die St. Barbara-Klinik Heessen geht. „Und damit entfällt auch unser Satzungszweck. Wir haben mit Wilhelm Hinkelmann (Geschäftsführer der Christliches Hospiz Hamm gGmbH und Beisitzer Vorstand Hospiz-Fördervereins) vereinbart, dass er für alle Belange von pro Palliativ eintritt, solange es das Bockum-Höveler Krankenhaus gibt“ versichert Schatzmeister Raoul Schreiber. „Das ist uns und dem Verein sehr wichtig und für die Übergabe unseres Vereinsvermögens unabdingbar“, fügt Schriftführerin Margret Soester an.

Wilhelm Hinkelmann begrüßt das Votum von Pro Palliativ: „Damit ist dem grundsätzlichen Zweck, die palliative Versorgung der hiesigen Bevölkerung zu unterstützen, Rechnung getragen. Zudem werden wir die noch weiter laufenden Verpflichtungen des Vereins wahrnehmen. Zum Beispiel ist die Finanzierung der Stelle der Kunsttherapeutin Sabine Schulze-Gronover, die auch im Hospiz arbeitet, sichergestellt. Darüber hinaus sind wir für alle Belange, die bislang vom Verein Pro Palliativ wahrgenommen wurden, ebenfalls ansprechbar“.

Hinkelmann versichert, dass das Vereinsvermögen bei der Christliches Hospiz Hamm gGmbH bis zur Zusammenlegung mit der St. Barbara-Klinik auf einem Sperrkonto gesondert geführt werden wird. Er lädt zudem zuletzt ca. 250 Mitglieder des Vereins ein, nun über eine Mitgliedschaft im Förderverein Hospiz Hamm e.V. nachzudenken. „Wir haben dort gut 1.100 Mitglieder und der Mitgliedsbeitrag von 10 Euro im Jahr ist sicherlich kein Hinderungsgrund“ macht der Hospizgeschäftsführer auf die Möglichkeit der Einflussnahme als Mitglied im Hospiz-Förderverein aufmerksam.

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