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Erst durch das Ehrenamt konnte sich die Hospizarbeit in Deutschland etablieren

"... und ohne das Ehrenamt hat Hospizarbeit keine Zukunft“, so Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes anlässlich des Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember. Im Hammer Hospiz sieht man dies genauso und dankt allen, die sich speziell in Hamm für die Hospizidee einsetzen und hofft auf eine weiterhin breite Hilfsbereitschaft.

Die Pressemeldung des DHPV im Wortlaut: Mehr Wertschätzung für das Ehrenamt

Berlin, 4. Dezember 2018. Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember fordert der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) eine größere gesamtgesellschaftliche Wertschätzung des Ehrenamtes. „Das Ehrenamt ist in der hospizlichen Begleitung – wie auch in anderen Bereichen unserer Gesellschaft – Garant für ein solidarisches Miteinander. Erst durch das Ehrenamt konnte sich die Hospizarbeit in Deutschland etablieren und ohne das Ehrenamt hat Hospizarbeit keine Zukunft“, so Prof. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des DHPV. „Unser Dank gilt daher allen Ehrenamtlichen, die durch ihr Engagement schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen in Deutschland unterstützen. Sie stehen für Solidarität in einer existenziellen Lebenskrise und die Bereitschaft, einen Beitrag zu einem würdevollen Lebensende und Sterben zu leisten“, so Hardinghaus.

Auch in der Hospizarbeit unterliegt das Ehrenamt einem kontinuierlichen Wandel. Diesen Wandel zu begleiten und zu gestalten, ist ein zentrales Anliegen des DHPV. Auf Grundlage der im Sommer vorgestellten Ergebnisse des Forschungsprojekts „Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement in der Hospizarbeit – Merkmale, Entwicklungen und Zukunftsperspektiven“ ist es das Ziel des DHPV, zeitgemäße Konzepte zur Gewinnung von Ehrenamtlichen zu entwickeln. Dabei soll vor allem auch das junge Ehrenamt verstärkt in den Blick genommen werden.

Die Studie hatte gezeigt, dass die ehrenamtliche Hospizarbeit nach wie vor überwiegend von Frauen in der späten Erwerbs- bzw. Nacherwerbsphase getragen wird. „Der Wandel hin zu einem ‚neuen‘, d.h. bunteren, vielfältigeren und flexibleren Ehrenamt muss dringend vorangetrieben werden“, so Hardinghaus. „Dabei ist es aber ebenso wichtig, all jene, die sich heute schon ehrenamtlich in die Hospizarbeit einbringen, für ihr Engagement zu würdigen und ihnen Dank und Anerkennung auszusprechen.“

Hintergründe zur Studie.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. ist seit 1992 die bundesweite Interessenvertretung der Hospizbewegung sowie zahlreicher Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Deutschland. Als Dachverband der Landesverbände in den 16 Bundesländern sowie weiterer überregionaler Organisationen der Hospiz- und Palliativarbeit und als selbstverständlicher Partner im Gesundheitswesen und in der Politik steht er für über 1.200 Hospiz- und Palliativdienste und -einrichtungen, in denen sich mehr als 120.000 Menschen ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich engagieren.
 

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