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Mingram machen´s möglich

Die Gastronomie ächzt unter den Pandemiebestimmungen. Seit Monaten begleiten Pächter bzw. Inhaber von Gaststätten und Restaurants Existenzängste. Geschlossene Türen, leere Räume und vor allem keinerlei Umsätze lassen Sorgenfalten und graue Haare wachsen. So auch bei den Gastronomen Reiner und Pina Mingram. Sie betreiben seit Jahren in einem Kleingarten im Hammer Westen eine Gastronomie mit Saal.

Marion Kleditzsch mit Daniel, Reiner und Pina Mingram vor der Gastronomie mit Saal (v.li.)

Beide sind Gastgeber mit Leib und Seele und können doch seit Monaten niemanden in ihren gemütlichen Räumlichkeiten berwirten. "Das ist furchtbar und wir sind am Limmit" so die Wirtsleute. Besonders bitter scheint in diesem Zusammenhang, dass beide im letzten Jahr eigentlich ihr 25jähriges Betriebsjubiläum haben feiern wollen. "Doch das ging nicht" schüttelt Pina Mingram traurig den Kopf. Auch die traditionell mit der Weihnachtsfeier verbundene Aktion zu Gunsten des Fördervereins Hospiz drohte damit auszufallen.

Doch Pina Mingram wäre nicht Pina Mingram, wenn sie nicht - trotz der eigenen Sorgen - an die Menschen vom Roten Läppchen gedacht hätte. "Not macht erfinderisch" trifft auch auf die Mingrams zu. Denn Pina und ihr Mann mussten zu Weihnachten zwar auf ein Fest verzichten, nicht aber auf eine Spendenaktion. "Im Rahmen der erlaubten Corona-Bestimmungen haben wir unserer Gastronomie immer für zwei Personen geöffnet, um ihnen ein kunterbuntes Sammelsurium an Dekorativem oder Nützlichem genauso wie attraktiven Gutscheinen von Firmen gegen eine Spende anzubieten." Das kam bei den vielen Stammgästen gut an. Denn die fanden sich gerne im Kleingarten ein und räumten nicht nur die Warentische ab, sondern füllten auch die Spardose. "Am Ende waren 575 Euro drin. Unser Sohn Daniel, der uns immer unterstützt, hat in diesem Jahr noch 75 Euro dazugelegt, sodass wir nun 650 Euro überreichen können," resümiert Pina Mingram nicht ohne Stolz. 

"Stolz können Sie wirklich auch sein," sagte Marion Kleditzsch, die vom Roten Läppchen zum Kleingarten an der Chemnitzer Straße gekommen war, um die stattliche Spende entgegenzunehmen. "Wir freuen uns so, dass Sie trotz der widrigen Bedinungen einen Weg gefunden haben, uns zu unterstützen und danken Ihnen von Herzen."       

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