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Trauercafé startet ab Juli im Neubau

Das Trauercafé “Am Roten Läppchen“ wird wieder öffnen. Seit Monaten musste es pandemiebedingt seine Türen geschlossen halten und ersatzweise mit einem Angebot per Telefon-Begleitung helfen. Nun jedoch freut sich das Trauercafé-Team auf die Wiedereröffnung im Juli.

Beate Drolshagen (li) und Christine Böttcher (3. v. li) mit dem Team des Trauercafés. Es fehlt Rolf Marquardt.

 „Besonders schön ist, dass der offene Treff nach der mehrmonatigen Café-Pause auch endlich an seinem neuen Ort stattfinden kann“, so die beiden Teamleiterinnen Beate Drolshagen und Christine Böttcher. „Wir werden uns ab sofort nicht mehr im zwar urigen, aber viel zu kleinen Fachwerkhaus treffen. Stattdessen steht der nur wenige Schritte entfernte große lichtdurchflutete Gruppenraum im Neubau des Ambulanten Hospizdienstes/Trauerzentrums an der Dolberger Straße 57 in Heessen zur Verfügung.“

Bis auf weiteres allerdings ist die Teilnahme am Trauercafé von einer vorherigen Anmeldung abhängig. „Und weil die Café-Gäste mit größerem Abstand als bisher sitzen, werden wir mit mindestens drei Ehrenamtlichen aus dem Team des Trauercafés vor Ort sein“ erzählt  Beate Drolshagen, die auch als Krankenschwester im Stationären Hospiz „Am Roten Läppchen“ arbeitet. Und es gelten zudem die üblichen Anforderungen wie Nachweis einer Komplett-Impfe bzw. Genesung oder die Vorlage eines aktuellen Negativtests.

 „Gut war, dass wir auch während der Café-Schließung einen regen Austausch im Team der ehrenamtlich Mitarbeitenden hatten. So fanden unsere monatlichen Teamsitzungen zeitweise auch per Online-Treffen statt“, berichtet Christine Böttcher. Allerdings gehört auch zur Wahrheit, dass wir unser Team zu bevorstehenden Re-Start erneut aufstocken möchten und darum Mitwirkende suchen. Wir wären wirklich froh, wenn sich Trauerbegleiter:innen bei uns melden. Interessierte sind jederzeit willkommen, im Trauercafé zu hospitieren. Sehr gerne würden wir weitere Kolleg*innen ins Team aufnehmen!"

Bei den vielen Neuerungen zur Wiedereröffnung habe sich allerdings eines nicht geändert, so Drolshagen.  „Wir sind nach wie vor und das bereits seit unserer Gründung 2005, also  mehr als 16 Jahren, für alle trauernden Menschen da! Unabhängig von Religion oder Nationalität ist jeder willkommen.“ Auch ein Bezug zu einem stationären Hospiz sei absolut keine Bedingung, einzig der Verlust sollte etwa acht Wochen zurückliegen, empfehlen Drolshagen und Böttcher.

„Nun hoffen wir alle sehr, dass die Umstände ab sofort eine dauerhafte Öffnung des  Trauercafés ermöglichen. „Zweimal monatlich jeweils am ersten Mittwoch und dritten Donnerstag von 16:00 – 18:00 Uhr wollen wir unsere Türen wieder ganz weit aufsperren“, wünscht sich das gesamte Team eine Rückkehr in den normalen Alltag. Nach dem bereits ausgebuchten Auftakt am 07. Juli findet das nächste Trauercafé am Donnerstag, 15. Juli statt. Um Anmeldungen wird gebeten.  

Anmeldung  UNBEDINGT erforderlich:
Marion Kleditzsch Tel. 02381 54473-25 oder info@remove-this.hospiz-hamm.de

Zum Trauercafé 
 

 

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