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Rotary-Club Hamm übergibt Spende von 3.458 Euro

Im Februar fand das große Benefizkonzert des Rotary-Club Hamm in der Liebfrauen-Kirche statt. Organisator Georg Turwitt hatte u.a. das Blechbläser-Quintett Brassador für das traditionelle Winter-Konzert der Blechbläser gewinnen können. Der Erlös aus Eintrittsgeldern und Spenden in Höhe von 3.458 Euro wurde nun überreicht.

Wilhelm Hinkelmann, Sylvie Blätgen mit Hospizhund Motte, Ina Kasten-Kisling, Bernd Honermeyer und Georg Turwitt vor dem Neubau des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes Hamm (v.li.)

Geschäftsführer Wilhelm Hinkelmann sowie die leitenden Koordinatorinnen Ina Kasten-Kisling und Sylvie Blätgen begrüßten Georg Turwitt und den Präsidenten des Rotary-Club Hamm, Bernd Honermeyer, direkt vor dem Neubau des Ambulanten Hospizdienstes, der in diesen Tagen kurz vor der Fertigstellung steht. "Nicht nur wegen dieses Neubaus ist Ihre Spende herzlich willkommen" so Bauherr Hinkelmann. Er erzählte, dass unabhängig von dieser Investition allein für den laufenden Betrieb sowohl des Stationäen Hospizes als auch für den Ambulanten Hospizdienst  jährlich eine Summe von 280.000 Euro über Spenden aufzubringen ist. "Und da sind Besucher wie Sie herzlich willkommen." 

Honermeyer betonte, dass es in Zeiten wie diesen auch für die Rotarier nicht einfach sei, Spenden zu sammeln. "Viele Veranstaltungen, die uns Geld in die Kasse gespült haben, fanden bzw. finden in diesem Jahr nicht statt" und erwähnte dabei die Oldtimerrallye Hamm erFahren sowie den Jazz-Frühschoppen. "Wir alle hoffen natürlich sehr, dass sich die Dinge wieder ändern", schloss Georg Turwitt noch an "aber zwischenzeitlich sind neue Ideen gefragt". Er erzählt von einer, die im Rahmen der Haustür-Konzerte bzw. Ständchen möglicherweise in den nächsten Wochen konkrete Formen annehmen wird. "Wir spielen seit April nicht nur immer donnerstags hier am Hospiz-Gartentor auf, wir sind auch an Senioreneinrichtungen bzw. Krankenhäusern zu finden. Die Kasernierung betrifft an vielen Orten die Menschen und sie nehmen unsere musikalischen Auftritte gerne als Abwechslung in deren Alltag an". Da erstaunt es nicht, dass Turwitt darüber nachdenkt, Spender für diese Ständchen zu finden. "Vielleicht gelingt es, so ein wenig Geld für den guten Zweck zu erzielen und die Ausfälle an anderer Stelle  zumindest etwas auszugleichen." 

Hinkelmann, Kasten-Kisling und Blätgen hörten das mit Freude und unterstrichen, dass Musik in den schwierigen Wochen der Isolation dazu beigetragen habe, dass Menschen sich nicht vergessen fühlten. "Und weil wir nicht wissen, was im Herbst und Winter auf uns zukommen wird wird, hoffen wir weiter auf die Solidarität der Menschen."
 

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