Hier spürt man das Leben wie an keinem anderen Ort

Mit Hand und Herz helfen und da sein

Intensive Begegnungen ermöglichen und Zuversicht vermitteln

Nicht dem Leben mehr Tage – den Tagen mehr Leben geben!

Letzte Hilfe ist so wichtig wie erste Hilfe

Was kann man für nahestehende Menschen am Lebensende tun? Erstes Wissen und praktische Hilfen bieten Letzte-Hilfe-Kurse an, die auch in Hamm Am Roten Läppchen im Rahmen des in vielen deutschen Städten und sogar länderübergreifenden ,,Letzte Hilfe“-Projektes stattfinden.

Das Lebensende und Sterben macht uns als Mitmenschen oft hilflos. Uraltes Wissen zur Sterbebegleitung ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen. Heute ist das Sterben professionalisiert und der größte Teil der Bevölkerung stirbt in stationären Einrichtungen. Dem gegenüber steht der Wunsch der meisten Menschen, Zuhause in vertrauter Umgebung zu sterben.

Im ,,Letzte Hilfe“ – Kurs lernen interessierte Bürger*innen, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können. Sterbebegleitung keine Wissenschaft für wenige Experten, sondern ein Angebot von Mensch zu Mensch! Der Kurs soll ermutigen, sich einem sterbenden Angehörigen, Nachbarn oder Freund offen und einfühlsam zu zuwenden“. Denn Zuwendung ist das, was der Mensch am Ende des Lebens am meisten brauchen.“

Im Kurs geht es um Grundlagen

Das vierstündige Kursangebot setzt sich aus vier Themeneinheiten:

  • Sterben als Teil des Lebens
  • Vorsorgen und Entscheiden
  • Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte, sowie die Linderung möglicher Beschwerden im Sterbeprozess
  • Abschied nehmen

Wie beim „Erste-Hilfe-Kurs“ gibt es in diesem Letzte-Hilfe-Kurs die Grundlagen. Dabei geht der Weg immer von der grundlegenden Information zu praktischen Tipps, die das Wohlbefinden von Menschen in der letzten Lebensphase verbessern können. Gleichzeitig ist es ebenso wichtig, über diese sensiblen Themen miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Schwere soll nicht heruntergespielt werden, sondern ein bewusster Umgang ermöglicht werden. Denn der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. „Wie auf allen schweren Wegen, braucht es jemanden, der uns die Hand reicht. Diese Hand zu reichen, erfordert etwas Mut und Wissen. In diesem Kurs möchten wir beides vermitteln“ beschreiben die beiden Kursleiterinnen Judith Schwieters und Gabriele Gauch ihr Anliegen.

Die Entwicklung der Letzten-Hilfe-Kurse

„Erste“ und „Letzte Hilfe“ gehören zusammen. Beide sind Ausdruck mitmenschlicher Solidarität!
Aus diesem Grundgedanken heraus entwickelte sich 2008 die Letzte-Hilfe-Bewegung. Der Notfall– und Palliativmediziner Dr. Georg Bollig stellte damals erstmals eine Studie zu diesem Thema vor. Ziel sollte es sein, dem Beispiel der Erste-Hilfe-Kurse folgend, Grundfertigkeiten zur Begleitung eines Sterbenden zu vermitteln. Eine Begründung: Der Kontakt zu einem Sterbenden ist im Leben mindestens genauso wahrscheinlich wie der Kontakt zu einem Menschen, der bei einer akuten Krankheit oder nach einem Unfall notversorgt werden muss.

Informationen im Detail

Termine

  • Kurs 1: Freitag, 19.08.2022 von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr
  • Kurs 2: Freitag, 21.10.2022 von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Veranstaltungsort
Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienstes Hamm Dolberger Straße 57, 59073 Hamm

Anmeldung:
Telefon 02381/304400 Mail: ambulant@hospiz-hamm.de

Kursleitung:

Kosten
keine

Ansprechpartnerinnen
Koordinatorin Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst Hamm
Tel 02381 30 44 00 oder ambulant@hospiz-hamm.de

www.letztehilfe.info

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