Hier spürt man das Leben wie an keinem anderen Ort

Mit Hand und Herz helfen und da sein

Intensive Begegnungen ermöglichen und Zuversicht vermitteln

Nicht dem Leben mehr Tage – den Tagen mehr Leben geben!

Von einer Krankenschwester, die als Naturfreundin die Hospizarbeit unterstützt

Elisabeth Löbbel hat den Dreh raus und das richtige Werkzeug, um die allerschönsten Futterhäuschen, Insektenhotels und Nistkästchen für die gefiederte und krabbelnde Freunde zu bauen. Das ist - als erfahrene Krankenschwester - nicht unbedingt eine Kompetenz, die man erwartet. Aber wer sie kennt ist nicht überrascht, die hübschen, hochwertig und umweltfreundlich produzierten Kunstwerke zu sehen.

Elisabeth Löbbel in ihrem grünen Refugium direkt hinter ihrem Haus in Drensteinfurt. Nach wie vor produziert sie die wunderschönen Futterhäuser, Nistkästen und Insektenhotels - wenn auch die aktuelle Hoch-Saison vorüber ist.

Eher per Zufall ist sie auf die Idee gekommen. Weil sie vor Jahren ein Vogelhäuschen für jemanden gebaut hat, dem sie eine Freude machen wollte und der letztlich so begeistert war, dass er weitere haben wollte. Schließlich machte das die Runde und Löbbel musste immer wieder neue nachproduzieren. Weil sie für ihre Werke kein Geld haben wollte, lag es für sie auf der Hand, das Geld einem guten Zweck zuzuführen. Da sie als frühere Stationsleitung einer großen Krebsstation der St. Barbara-Klinik die Hospizarbeit sehr schätzt und gute Verbindungen sowohl nach Ahlen ins Hospiz als auch nach Hamm zum Roten Läppchen hat, wurde der Erlös kurzerhand beiden Einrichtungen zugedacht. 

Elisabeth Löbbel hat in den letzten Jahren während ihres Ruhestandes unzählige Vogelhäuser, Insektenhotels und Nistkästen gebaut und dabei auch ihre Liebe zur Natur neu entdeckt. "Hatte ich früher einen ordentlichen Garten, so ist er jetzt eher natürlich" schmunzelt sie. "Weil ich weiß, dass das für Bienen, Vögel und die gesamte Natur hier in meinem grünen Refugium besser ist. Ich habe mich so viel umgeschaut, auch auf den Websites der einschlägigen Umweltorganisationen, weil ich meine Holzprodukte nicht falsch lackieren oder mit umweltschädlichem Material bauen wollte. Meine gesamte Einstellung hat sich seither geändert und mein Garten in der Folge auch. Er ist urwüchsiger geworden und natürlich hängen bei mir an allen Ecken und Enden auch Nistkästen, Futter-Häuschen und Insektenhotels."

Dass ihre Idee so gut angekommen ist, dass sie für mehr als  2.300 Euro Gutes tun konnte, ist eine schöne Bestätigung und eine Win-Win-Situation. Aktuell wirkt die Erkenntnis, dass Meisen-Nistkästen gut sind, um den gefürchteten Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen, zusätzlich produktionsfördernd. Umweltfreundlich und sehr nachhaltig kann man sich damit die anhänglichen Plagegeister vom Hals bzw. von der Eiche schaffen.

Spenden & Fördern

Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Bitte helfen Sie uns – herzlichen Dank!

Wir sind Mitglied